TuS St. Arnold 2 – Eintracht Rodde 3 6:0 (2:0)

Rodde 3
Leider konnte Eintracht Rodde 3 das positive Erlebnis aus dem Nachholspiel am vergangenen Mittwoch nicht ganz in die Auswärtspartie gegen St. Arnold 2 retten. Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ging relativ eindeutig mit 6:0 zugunsten der Hausherren aus.

Allerdings kam man, im Gegensatz zum Testspiel in der Vorbereitung, nicht ganz so stark unter die Räder. Ziel war es wieder sehr tief zu stehen und den Gegner nach Möglichkeit nicht ins letzte Drittel vordringen zu lassen. Nach vorne sollten es dann lange Bälle auf die schnellen Spitzen richten. Dabei bereiteten den Roddern die schnellen und präzisen Seitenwechsel der St. Arnolder einige Schwierigkeiten.
Trotzdem konnte man den Angriffsbemühungen lange standhalten und es ging nur mit einem 2:0 in die Halbzeit. Und selbst dieses Zwischenergebnis war aus Sicht der TuS glücklich. Beide Gegentore (17./26.) fielen aus unübersichtlichen Situationen innerhalb des Strafraums heraus und ließen Torhüter Benjamin Ter Horst – der an diesem Tag maßgeblich dafür verantwortlich war, dass man nur sechs Gegentore kassierte – keine Chance.

Rodde 3
Bis zur Halbzeitpause machte man es St. Arnold durch die nötige Aggressivität und die Laufbereitschaft schwer richtig ins Spiel zu kommen. Und so sollte es nach Möglichkeit auch weitergehen.
Das dritte Gegentor fiel unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit (47.) und nutzte die kurzfristige Schläfrigkeit der Rodder eiskalt aus. Danach riss man sich allerdings wieder zusammen und kassierte, wie im ersten Durchgang, ausschließlich schwer zu verteidigende Gegentore; darunter ein abgefälschter Pass (56.), ein direkt verwandelter Freistoß (65.) und ein Eigentor kurz vor Ende (86.).
Das Offensivspiel der Rodder war wieder etwas mau; lediglich in der zweiten Halbzeit gelangen einige offensive Vorstöße, die leider oft in der Nähe des gegnerischen Strafraums verpufften. Auch wenn sich das Ergebnis eindeutig liest, lässt sich sagen, dass das Team von Trainer Christoph Schöneich sich durch Kampf und eine gute Einstellung ausgezeichnet hat. Was klar wurde, war allein der qualitative Unterschied der beiden Teams. Trotzdem hielt man der regelrechten Belagerung durch die Hausherren lange Zeit erfolgreich stand. Sicher wäre es schön gewesen wieder selbst zu treffen und das ein oder andere Gegentor zu verhindern.
Am kommenden Sonntag erwartet Rodde 3 zu Hause SF Gellendorf 2; ein nicht minder einfacherer Gegner. Aber auch hier könnte man, wie immer, mit der richtigen Einstellung und etwas Glück etwas mitnehmen.