SV Grün-Weiß Rheine 3 – Eintracht Rodde 3 5:0 (0:0)

Rodde 3
Viel Schatten, ganz wenig Licht. Im Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Rheine 3 kam Eintracht Rodde 3 mit 5:0 unter die Räder. Hatte man sich noch so gerade mit einem 0:0 in die Pause gerettet, war das Glück im zweiten Durchgang völlig aufgebraucht. Das eigentliche Ziel, gegen einen vermeintlich ebenbürtigen Gegner, endlich wieder zu Punkten und so den Anschluss in der Tabelle nicht völlig zu verlieren, wurde völlig verfehlt.

Dabei verließ Spielertrainer Schöneich sich fast komplett auf die gleiche Elf, die sich gegen Wettringen 4 in der Vorwoche recht tapfer geschlagen hatte. Lediglich auf der Position des Innenverteidigers musste, aufgrund einer Rotsperre, eine Änderung vorgenommen werden.
Von Anfang an hatten die Hausherren die Oberhand, vergaben jedoch schon früh beste Chancen. Wenn sie nicht kläglich am Tor vorbeischossen, oder Pfosten und Latte trafen, war Keeper Schwegmann zur Stelle. Selbst kam die Dritte hauptsächlich über die rechte Seite und hätte nach einem langen Ball auf Moorkamp, der sich im Laufduell gegen den Verteidiger durchsetzte, mit 0:1 in Führung gehen können. Leider rutschte er kurz vor dem Abschluss weg.
Rodde vergab noch ein bis zwei weitere gute Möglichkeiten, aber da war nichts zwingendes dabei. Insgesamt war das Tempo beider Mannschaften sehr niedrig, die Räume groß. Auf beiden Seiten wollte keine richtige Dynamik aufkommen. Die Teams lullten sich mehr oder weniger gegenseitig ein. Das Halbzeitergebnis war im Nachhinein betrachtet schon ein Erfolg für die Dritte, die an diesem Tag bisher wahrlich nicht ihre beste Leistung abrief.

Rodde 3
Im zweiten Durchgang brach dann das komplette Chaos auf Seiten der Rodder aus. Das nutzte Grün-Weiß aus und ging in der 55. Minute mit 1:0 in Führung. Grün-Weiß war jetzt in Spiellaune und Rodde total machtlos.
Die folgenden Treffer fielen demnach im Drei- bis Fünfminutentakt (58./61./66. und 71.). Da passte überhaupt nichts mehr. Und man konnte sich noch glücklich schätzen, dass es nur 5:0 ausging.
Schöneich sprach im Anschluss von der schlechtesten Partie der Dritten unter seiner Führung. Und da hat er bestimmt nicht Unrecht. Es ist eine Sache gegen eine Mannschaft zu verlieren, die oben drinsteht, aber gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte und auf diese Weise?

Kommendes Wochenende ist spielfrei. So hat die Dritte mal Zeit sich Gedanken zu machen und bei der Rodder Weihnachtsfeier ein wenig gute Laune zu tanken. Denn im Moment sieht es wirklich extrem düster aus.