Eintracht Rodde II gegen Matellia Metelen

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Nach dem unbefriedigendem Saisonauftakt gegen Wilmsberg, stand am Sonntag das erste Auswärtsspiel für die Reserve der Eintracht auf dem Programm. Ziel der langen Fahrt war der Sportpark Süd in Metelen. Die Drittvertretung Metelens hatte ihr erstes Saisonspiel mit 3 zu 1 verloren und die Eintracht hatte sich vorgenommen den Fehlstart für die Metelener perfekt zu machen.

Personell war die Mannschaft unter der Leitung von Trainer Stefan Morgner, der zurzeit im Urlaub in Kroatien verweilt gut aufgestellt. Insgesamt 16 Spieler standen Betreuer Felix Wulfert zur Verfügung. Wulfert stellte seine Mannschaft im gewohnten 4-5-1 System auf und forderte das eintrainierte Flügelspiel von seiner Elf ein.

Das Spiel unter der Leitung von Schiedsrichter Patrick Schnieders begann aus Eintracht Sicht mit einem Schockmoment. Marcel Wilde verlor als letzter Mann den Ball und nur durch ein Foul von Bruder Andre, konnte der aussichtsreiche Angriff gestoppt werden. Der Freistoß von 18 Metern blieb dann allerdings in der Mauer hängen und die Eintracht konnte die Situation bereinigen. In den nächsten Minuten entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Viele kleine Unterbrechungen durch Foulspiele der Metelener , ließen keinen Spielfluss zu. Besonders häufig „traf“ es dabei Tobias Lesting.

Einen dieser Freistöße konnte Rodde in Person von Kapitän Simon Evers dann jedoch zur Führung nutzen. Die Freistoß Flanke von Christoph Schöneich vollendete er per Direktabnahme ins lange Eck. Dieser Treffer hätte der Eintracht eigentlich die nötige Ruhe bringen können um die spielerische Überlegenheit auszunutzen. Jedoch sorgte ein Ballverlust im Zentrum zu dem überraschenden Ausgleich. Nach dem Ballverlust lief der Metelener Jonas Stoermann frei auf die Kette zu. Diese agierte zu zögerlich und es folgte ein Traumtor aus 25 Meter Entfernung. Der Ball schlug unhaltbar für Roddes Schlussmann Staggenborg im linken Giebel ein.

Der Gegentreffer sorgte dafür, dass Rodde nun noch mehr Probleme mit einem kontrollierten Spielaufbau bekam. Es fehlte an der nötigen Ruhe und Übersicht und zu viele Bälle wurden lang in die Gegnerische Hälfte gespielt in der Stürmer Jonas Overesch einen schweren Stand hatte. Rodde hatte dank der höheren Qualität der Einzelspieler dennoch immer wieder Chancen. Besonders im Umschaltspiel nach Ballgewinn entstanden einige gefährliche Situationen. Diese konnten aber nicht zur erneuten Führung genutzt werden. Somit ging es mit dem 1 zu 1 Unentschieden in die Halbzeit.

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In die zweite Halbzeit starte die Eintracht mit zwei Veränderungen. Für den angeschlagenen Spielmacher Schöneich kam Neuzugang Böhm, Patrick Klimczak ersetzte Maxi Wulfert. Eben jener sorgte in den ersten Minuten für großes Durcheinander in der Hintermannschaft der Gastgeber. Zwei Flankenläufe konnten jedoch in der Mitte nicht verwertet werden. Rodde spielte in der Folge einen deutlich sichereren und zielstrebigeren Fußball. Kleinere Chancen blieben jedoch ungenutz.

Und so dauerte es bis zur 63. Minute bis der wieder eingewechselte Wulfert die erneute Führung erzielte. Über den linken Flügel drang er mit hohem Tempo in den 16er und verwandelte per Außenrist. In der 65. Minute wechselte die Eintracht erneut. Urlauber Carsten Raabe kam für Andre Boom ins Spiel, der sich nun schon auf ein GEKÜHLTES Bier freute – nochmals Danke dafür. Nur zwei Minuten später fiel die Vorentscheidung. Einen haltbaren Schuss von Maxi Wulfert ließ der Metelener Torwart passieren. Beim anschließen Torjubel forderte Co-Trainer Holländer einen Dritten Treffer von Offensiv-Mann Wulfert. Dieser „übersah“ in der Folge häufiger die besser postierten Nebenmänner. Die Eintracht erspielte sich dennoch zahlreiche Hochkaräter. Unteranderem verhinderte dreimal das Aluminium eine höhere Führung. So blieb es an Patrick Klimczak den Endstand zu besorgen. In der 90. Minute schlenzte er den Ball vom 16er-Eck in den Winkel. In der Nachspielzeit konnte dann ein Metelener nicht länger auf die Dusche warten. Nach einer Tätlichkeit an Carsten Raabe erfüllte der Schiedsrichter ihm seinen Wunsch.

Die letzte Aktion des Spiels gehörte dem im Abschluss unglücklichem - oder unvermögendem wie manche sagen würden – Mittelfeldmotor Henning Evers. Nachdem er im Spiel einmal den Pfosten und einmal die Latte traf schlenzte er einen Freistoß aus 18 Metern gut einen halben Meter am Winkel vorbei. Eine noch größere Chance ließ nur die Leihgabe aus der 1. aus. Nach flacher Hereingabe von Fabian Breulmann vollbrachte er das Kunststück den Ball vor dem leeren Tor nicht zu treffen.

Der Sieg für Rodde geht nach einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause vollkommen in Ordnung. Die Stimmung nach dem Spiel war nicht nur deshalb ausgelassen.
 

Aufstellung:

Staggenborg – H.Evers - M. Wilde – A. Wilde – Breulmann – S.Evers – Boom – Wulfert –Schöneich – Lesting – J. Overesch

Bank:

Raabe – Minnerup – B. Overesch – Klimczak – Böhm

Live-Ticker:

Simon Morgner

Fahne:

Simon Lesting