Eintracht Rodde 3 – Vorwärts Wettringen 4 1:2 (1:1)

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Am Sonntag verlor Eintracht Rodde 3 zu Hause mit 1:2 gegen Vorwärts Wettringen 4. Dabei wollte die Dritte im eigenen Stadion, verstärkt durch zwei Spieler der Zweiten, unbedingt drei Punkte mitnehmen. Im Grunde hatte sich das Team von Trainer Sven Klumps wieder selbst geschlagen.

Der Beginn war fahrig und den Gästen wurde ohne große Gegenwehr der Ball überlassen. Erste Chancen parierte Carsten Pott wie immer souverän. Gerade als die Hausherren besser ins Spiel fanden, führte ein nicht gegebener vermeintlicher Freistoß auf der linken Seite, Höhe Mittellinie zum Gegenangriff der Wettringer. Sie hatten nach sinn- und zwecklosem Reklamieren auf Seiten Roddes am schnellsten reagiert und auf Angriff umgeschaltet. Der Ball wurde an der linken Außenlinie entlang getrieben und scharf in den Strafraum gebracht. Mario Oude-Kempers nutzte aus kurzer Distanz das heillose Durcheinander in der Rodder Hintermannschaft aus und traf in der 25. Minute zum 0:1. Rodde lies sich allerdings nichts anmerken und wurde immer stärker. In der 36. Minute konnte Michael Seidel, nach schöner Vorlage von Julian Schütte, mit der Pike ins kurze untere linke Eck ausgleichen. Gemessen an den Chancen war das Unentschieden zur Pause gerecht.

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Die zweite Halbzeit begann ähnlich der ersten. Wettringen machte wieder mehr Druck; mit dem die Dritte nicht umzugehen wusste. Der zur Halbzeit eingewechselte Björn Borg nutzte in der 50. Minute einen missglückten Klärungsversuch an der linken Strafraumkante und versenkte den Ball trocken im rechten unteren Eck. Carsten Pott hatte zwar die Finger dran, aber es half nichts. Nach dem Spiel war seine Meinung dazu: „Hätte ich größere Handschuhe gehabt, hätte ich den gehalten.“

Langsam kippte die Stimmung bei Rodde; ein Schiedsrichter, der an diesem Tag nicht immer ganz auf der Höhe des Geschehens war, tat sein Übriges. Nichts wollte gelingen. Sowohl in der Vorwärtsbewegung, als auch bei der Arbeit gegen den Ball, lief nicht mehr viel zusammen. Seltene Gegenangriffe verliefen spätestens am gegnerischen Strafraum im Sande. Freistöße und Ecken blieben ungenutzt. Das einzige was man dem Gegner in den zweiten 45 Minuten vorwerfen konnte, war die mangelhafte Chancenverwertung. Roddes Keeper hielt seine Mannschaft bis zum Ende im Spiel. Mit einem Treffer dankte es ihm leider niemand.

Lange Rede kurzer Sinn, kommendes Wochenende steht das Auswärtsspiel gegen Grün-Weiß Rheine 4 an. Und das wird weiß Gott nicht einfacher. Da muss definitiv eine enorme Steigerung her, wenn man bestehen will. Also Mund abwischen, Kopf frei bekommen, 5€ ins Phrasenschwein und am nächsten Sonntag wirklich mal 100% auf dem Rasen bringen.