Abstiegskracher, Abschiedsspiel, Aspiranten-Duell: Die Highlights am Wochenende

Was haben Thomas Storor und Lukas Podolski gemeinsam. In dieser Woche eine ganze Menge.

Eintracht Rodde II - Germania Hauenhorst III

Thomas Storor
Beide verabschieden sich nach vielen Jahren in ihren Mannschaften von ihren Teams. Und nicht nur das. Auch die Konstellation der Duelle ist eine ganz besondere. Lukas Podolski verabschiedete sich am Mittwoch im Traditionsfight gegen England. Genau dieses England spielt auch am Freitagabend im Abschiedsspiel von Thomas Storor eine große Rolle. Das Spiel unserer Zwoten am Freitagabend gegen Germania Hauenhorst III wird sein vorerst Letztes für unsere Eintracht sein. Er geht beruflich. Und zwar wohin. Richtig. Nach England!!!

„Wir wollen mit und für Thomas einen ganz besonderen Abend verbringen. Er hat in den letzten Jahren große Spiele für unsere Mannschaft absolviert und verdient es absolut, dass wir ihn würdig verabschieden“, so Trainer Rene Edelbusch und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu, „Ob am Freitagabend 60.000 kommen wie am Mittwoch, da bin ich mir nicht ganz sicher. Und auch ob Thomas einen solchen Offensivdrang wie Podolski besitzt und ein solches Tor schießt. Naja ich habe da so meine Zweifel. Da muss vielleicht ein Elfmeter herhalten. Obwohl er ist Engländer …“

Aber nicht nur der Abschied von Thomas soll am Freitag im Mittelpunkt sein. Für unsere Reserve ist das die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Immer noch sitzt der Stachel der bitteren 2:3-Niederlage in Gellendorf tief. „Dieses Spiel dürfen wir niemals verlieren. Wir wären spielerisch klar die bessere Mannschaft gewesen, aber haben uns vom Gegner aus der Ruhe bringen lassen. Aber dieses Spiel muss nun abgehakt und der Blick auf Hauenhorst gerichtet sein“, resümiert Co David Schmid.

Personell stellt der Kader momentan eine große Wundertüte da. Die Hälfte der Mannschaft stand am vergangenen Wochenende nicht zu Verfügung. Routinier Stefan Morgner nahm nach überstandenem Muskelfaserriss am Mittwoch das Training wieder auf.

Felix Wulfert
Für einen kam es allerdings knüppeldick. Defensivspieler Felix Wulffert verletzte sich bei seinem Einsatz in der Dritten schwer. Der Arzt diagnostizierte bei ihm einen Bruch der Kniescheibe, einen Riss des Meniskusses und eine Riss des vorderen Kreuzbandes. Eine lange Pause ist das Resultat dieser Verletzung. Wir wünschen auf diesem Weg: Gute Besserung Felix.

Anstoß in der Partie Eintracht Rodde II gegen Germania Hauenhorst ist am Freitag um 19:00 Uhr im Clemens-Holthaus-Stadion.


SW Weiner III - Eintracht Rodde III

Die bereits angesprochene dritte Mannschaft reitet momentan auf einer Welle des Erfolges. Zwei Siege in Serie aus den Spielen gegen Galaxy Steinfurt II und TuS St. Arnold III bei einem Torverhältnis von 5:2 sind das Resultat der letzten beiden Wochen.

Trainer Sven Klumps zeigte sich auch sichtlich begeistert. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Auch die Trainingsbeteiligung befindet sich langsam wieder auf dem ansteigenden Ast. So müssen wir weiter machen. Über den Kampf ins Spiel kommen, dass muss auch in Weiner die Devise sein.“

Am Sonntag reist die Dritte wie von Klumps angesprochen zu SW Weiner. Dass die Mannschaft um Kapitän Marco Schmid der besagte Kampf erwartet, konnte man schon im Hinspiel sehen. Am Ende stand ein 3:3 zu Buche. Die Truppe zeigte damals ein großes Kämpferherz und holte einen Zweitore-Rückstand noch auch.

Angepfiffen wird der Vergleich zwischen SW Weiner III und Eintrach Rodde III am Sonntag um 13:15 in Weiner.

SV Burgsteinfurt- Eintracht Rodde

Ein echtes Spitzenspiel wartet auf unsere Damen. Sie reisen am Sonntagvormittag zu SV Burgsteinfurt. Der Gastgeber stellt nach 16 Spieltagen die aktuell beste Mannschaft der laufenden Saison. Das Torverhältnis von 71:14 ist ein deutliches Zeichen ihrer Dominanz. Trainer Andreas Holländer sieht seine Mannschaft aber keinesfalls chancenlos. „Wir fahren nach Burgsteinfurt um dort zu gewinnen. Natürlich hat der SVB eine sehr starke Mannschaft, aber ich denke wir sind auch eine unangenehm zu spielende Mannschaft. Mit 7 Punkten aus 3 Spielen in der Rückrunde haben wir einen guten Rückrundenstart hingelegt. Jetzt gilt es nachzulegen.“

Die Damenmannschaft aus dem Jahr 2016.
Personell sieht es im Kader unserer Damen richtig gut aus. Lediglich Kerstin Ostendorf, Laura Heeke, Linda Ostendorf und Ann-Christin Weckermann stehen am Sonntag nicht zu Verfügung. Hinter dem Einsatz von Lena Eilers steht auf Grund von anhaltender Rückenschmerzen noch ein Fragezeichen. „Ich bin richtig guter Dinge. Am Dienstag im Training waren wir mit 18 Damen. Da ging es richtig zur Sache. Wir möchten einen großen Kampf in Burgsteinfurt liefern und dann schauen wir mal wozu das am Ende reicht.“

Ein besonderes Augenmerk wird die Rodder Defensive auf Lara Gremplinski werfen müssen. Die Angreiferin der Gelb-Roten erzielte bisher 20 Saisontreffer.

Schiedsrichter Skender Haklaj wird die Partie SV Burgsteinfurt Damen gegen Eintracht Rodde Damen am Sonntag um 11:00 Uhr im Volksbank-Stadion Steinfurt anpfeifen.

Eintracht Rodde - Metalia Metelen

Das Duell unserer ersten Mannschaft gegen Matelia Metelen kann man getrost als 6-Punkte-Spiel bezeichnen. Mit einem Sieg will die Edelbusch-Elf näher an den kommenden Gegner heranrücken. Die dumme Niederlage in Weiner hat unsere Blau-Weißen unter Zugzwang gebracht. „Jetzt irgendwann müssen wir mal eine Serie starten. Gerade in so einem Spiel ist es wichtig, dass die Jungs heiss sind und kämpferisch voll dagegen halten. Gegen Metelen sind es immer Spiele, in denen die Galligkeit eine große Rolle spielt. Wer den Sieg mehr will und die Mehrzahl an Zweikämpfen gewinnt, wird den Platz am Sonntag als Sieger verlassen“, gibt Trainer M. Edelbusch die Marschrichtung vor.

Gerrit Lammers
Gerrit Lammers streifte am vergangen Sonntag zum ersten Mal das Eintracht-Trikot über. Er machte seine Sache gut und da Stammkeeper Leon Kalter noch immer angeschlagen ist, stellt Torwart-Trainer Klemens Vermillon einen weiteren Einsatz in Aussicht. Definitiv nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten Niklas Grotke und Clemens Lafebre. Auch Andre Schräer wird im Metelen-Spiel nicht im Kader stehen. Er sitzt eine Gelbsperre ab. „Eigentlich muss gar nicht viel zum Spiel gesagt werden. Die Karten liegen offen auf dem Tisch. Es liegt nur an uns wie das Spiel am Sonntag ausgeht. Mit einem Totentanz wie gegen Weiner werden wir auch gegen Matelia nichts holen können. Ich hoffe allerdings, dass wir wieder unser „Heimspielgesicht“ zeigen. Wir haben zu Hause schon viele Gegner alt aussehen lassen und so lautet auch das Ziel in dem anstehenden Spiel.“

Der Anstoß ertönt am Sonntag um 15:00 Uhr in Rodde.

Bei allen Spielen wünschen wir unseren Teams natürlich viel Erfolg und ganz egal für welches Spiel ihr euch entscheidet, wir brauchen JEDEN.